|
Weitere Begrifferläuterungen:
Tosbecken: In diesem
Zusammenhang ist auch das Tosbecken zu nennen. Dies ist ein Becken, welches sich an der Talsohle unterhalb des Stauwerkes befindet. Hier kommt das Wasser in eine Art Becken, wo es sich auf ein ganz geringes Niveau
anstaut, um dann gemächlich ins natürliche Flussbett abzufliessen. Dies ist daher nötig, um die entstehende Energie beim Hochwasserüberlauf ein großes Stück zu vermindern, damit keine, oder nur kleinere Schäden im
Flusslauf und am Ufer entstehen. Bei den seitlichen Überlaufkanälen kann es außerdem auch noch ein oberes Tosbecken geben, welches diesselbe Aufgabe wie das untere Tosbecken hat.
Retention: Als Retention bezeichnet man die Wirkung einer Talsperre im Fall eines Hochwassers, da selbst wenn die Talsperre überläuft noch Wasser
gespeichert wird. Also selbst wenn mehr Wasser zufließt, fließt nicht soviel Wasser ab, sondern immer weniger. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass das Wasser einige Zeit benötigt um vom Zufluss zur Sperrstelle
zu gelangen. Desweiteren wird bei Hochwasser und den damit verbundenen hohen Zufluss die Staufläche und damit das Stauvolumen größer, auch wenn der Abfluss über die Hochwasserentlastung steigt.
Parallelentlastung: Bei Hochwasser bedeutet dies, dass parallel zur Hochwasserentlastung auch Wasser über die Grundablässe abgelassen wird.
Freibord: Als Freibord bezeichnet man die verbleibende Höhe eines Stauwerkes, zwischen der höchsten Stauhöhe (also bei Hochwasser) und dem Abschluss
des Bauwerkes. Dabei muss immer noch genügend Platz sein, damit bei Extremhochwasser das Stauwerk nicht überspült wird, denn dies würde die Standsicherheit beeinflussen.
|