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Weida

Talsperre Weida, Thüringen
Beschreibung und technische Daten:

Die Talsperre Weida gehört mit zum Weidatalsperrensystem und wurde 1957 nach mehreren Bauunterbrechnungen fertig gestellt.Für die Hochwasserentlastung gibt es eine eigene Mauer, die das bereits vorhandene Gelände an der oberen Seite entsprechend verstärkt. Diese ist als fester Mauerüberfall, der sog. Sattelmauer auf der linken Seite ausgeführt. Außerdem sind zwei bewegliche Fischbauchklappen von je 4,90 m Länge angebracht, welche um 1,10 m abgesenkt werden können. Unterhalb davon bildet eine Kaskade mit 5 Sohlabstürzen den weiteren Verlauf. Die Abflussmenge wird mit 125 m³/s angeben, wobei als bisher größtes Hochwasser 110 m³/s gemessen wurde. Die Staumauer (32m hoch) selbst ist nicht begehbar, einen Blick bekommt man, wenn man den Talsperrenweg von der Hochwassermauer aus geht. Das Wasser der Weida fließt in einen Ausgleichweiher mit geringem Anstau und dann ins natürliche Flussbett zurück. Die Vorsperre Pisselsmühle hält Sedimente zurück. Nach der Sperrstelle fließt die Weida ohne weiteren Anstau in die Weiße Elster. Bei Vollstau entsteht kurz vor der Staumauer eine Art Insel, weil das Wasser über eine natürliche Engstelle übertritt.  

Größe in Millionen m³

9,730

Länge des Stauwerks

166,68 m

Art des Stauwerkes

gekrümmte Gewichtsstaumauer

Stauwerk begehbar

nein

Funktionen

Trinkwasser, Hochwasserschutz

Blick über die Mauerkrone

Blick auf die Staumauer

Hochwasserüberlauf mit den hydraulischen Klappen

alle 5 Kaskadenabstürze des Hochwasserüberlaufs

Blick auf die gesamte Hochwassermauer

oberes Stück der Hochwasserentlastung

wasserseitige Ansicht der Sattelmauer bei fast voller Talsperre

oberes Tosbecken

unterer Ausgleichsweiher

Blick auf die natürliche Engstelle, rechts die sich gebildete Insel