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Die Talsperre liegt zwar komplett auf Thüringer Land, wird aber dennoch von der
Landestalsperrenverwaltung Sachsen betrieben. Dies hängt damit zusammen, dass sie zum Hochwasserschutzsystem der unteren Pleiße zu DDR-Zeiten gehörte. Ursprünglich in
den 50-ziger Jahren insbesondere für die Papierfabrik Fockendorf gebaut, ist die Nutzung für den Hochwasserschutz heute eher fraglich. Bei Spitzenzuflüssen ist der sehr geringe
Hochwasserschutzraum von nur 0,25 Millionen m³ nach 2 Stunden aufgebraucht. Der Damm ist gerade und hat eine Innendichtung. Es schließt sich ein seitliches Betonbauwerk
mit festen Überfallfeldern an, welches gleichzeitig die Hochwasserentlastung ist. Nach der Sanierung durch die Talsperrenverwaltung Sachsen, soll die Talsperre zur entgültigen
Nutzung an Thüringen übergehen werden.
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