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Windischleuba

Talsperre Windischleuba, Sachsen
Beschreibung und technische Daten:

Die Talsperre liegt zwar komplett auf Thüringer Land, wird aber dennoch von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen betrieben. Dies hängt damit zusammen, dass sie zum Hochwasserschutzsystem der unteren Pleiße zu DDR-Zeiten gehörte. Ursprünglich in den 50-ziger Jahren insbesondere für die Papierfabrik Fockendorf gebaut, ist die Nutzung für den Hochwasserschutz heute eher fraglich. Bei Spitzenzuflüssen ist der sehr geringe Hochwasserschutzraum von nur 0,25 Millionen m³ nach 2 Stunden aufgebraucht.  Der Damm ist gerade und hat eine Innendichtung. Es schließt sich ein seitliches Betonbauwerk mit festen Überfallfeldern an, welches gleichzeitig die Hochwasserentlastung ist. Nach der Sanierung durch die Talsperrenverwaltung Sachsen, soll die Talsperre zur entgültigen Nutzung an Thüringen übergehen werden.

Größe in Millionen m³

2,280

Länge des Stauwerks

400 m

Art des Stauwerkes

gerader Damm

Stauwerk begehbar

ja

Funktionen

Hochwasserschutz

Wasserentnahmeturm für den Mühlgraben

Blick über den Erddamm 2008

Auslauf mit unterem Tosbecken

Betonbauwerk mit festen Überlauffeldern

Blick über die Brücke des Betonbauwerks 2008

luftseitige Ansicht des Staudammes