Talsperre Windischleuba, Sachsen
Beschreibung und technische Daten:

Die Talsperre liegt zwar komplett auf Thüringer Land, wird aber dennoch von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen betrieben. Dies hängt damit zusammen, dass sie zum Hochwasserschutzsystem der unteren Pleiße zu DDR-Zeiten gehörte. Ursprünglich in den 50-ziger Jahren insbesondere für die Papierfabrik Fockendorf gebaut, ist die Nutzung für den Hochwasserschutz heute eher fraglich. Bei Spitzenzuflüssen ist der sehr geringe Hochwasserschutzraum von nur 0,25 Millionen m³ nach 2 Stunden aufgebraucht.  Der Damm ist gerade und hat eine Innendichtung. Es schließt sich ein seitliches Betonbauwerk mit festen Überfallfeldern an, welches gleichzeitig die Hochwasserentlastung ist.

Größe in Millionen m³

2,280

Länge des Stauwerks

400 m

Art des Stauwerkes

gerader Damm

Stauwerk begehbar

ja

Funktionen

Hochwasserschutz

Blick über die Dammkrone

Betonbauwerk mit festen Überlauffeldern

Errichtungsstein der Talsperre

Wasserentnahmeturm für den Mühlgraben

wasserseitige Ansicht des Staudammes

luftseitige Ansicht des Staudammes