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Die Talperre wurde zu DDR-Zeiten im Zuge eines Großbauprojektes mit
einfachen Mitteln durch die FDJ errichtet und erhielt den Namen “Talsperre des Friedens”. Die Nutzung dient der Trinkwasserbereitstellung, sowie dem
Hochwasserschutz. Auch diese Talsperre lief durch die starken Regenfälle im Sommer 2002 über. Die 58m hohe Staumauer selbst ist nicht für den Besucherverkehr freigeben. In dem Ort Sosa biegt man von Aue kommend
rechts ab, Ausschilderung vorhanden und gelangt an einen Parkplatz, von diesen ist dann die Talsperre in etwa 500m zu Fuss erreichen. Die Hochwasserentlastung bildet ein verblendeter, mittiger Kronenüberlauf mit 1
breiten Feld. Außerdem ist es die letzte Staumauer in Deutschland, welche mit Bruchsteinen errichtet wurde. Der Zufluss der Kleinen Bockau ist zu wenig, um die gesamte Talsperre mit Wasser zu versorgen, so wird über
einen Hanggraben noch das Wasser der Großen Bockau zugeführt.
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