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Die Talsperre wurde ausschließlich für den Hochwasserschutz errichtet, da
durch den Tagebau mit der Zeit natürliche Retentionsflächen fehlten. Die TS ist meist nur zu einem gewissen Teil angestaut, um ihrer Aufgabe gerecht zu
werden. Der Abfluss ist die Wyhra, daher wird sich auch als Wyhratalsperre bezeichnet. Als Hochwasserentlastung dient ein seitlicher Überlaufgraben mit
einer Abflussmenge von 100 m³/s. Das seichte Gebiet am Rand dient als natürlicher Lebensraum für verschiedene Tiere. Ein Teil des Stausees befindet sich auf dem Gebiet von Thüringen, wird aber durch die
Landestalsperrenverwaltung von Sachsen betrieben. Der Staudamm ist ein knapp 18m hoher Erdschüttdamm mit außenliegender Asphaltdichtung.
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