Talsperre Quitzdorf, Sachsen
Beschreibung und technische Daten:

Den Name hat die Talsperre von dem ehemaligen Dorf, welches sich im jetzigen Talsperrenbereich befand und mit Inbetriebnahme von der Landkarte verschwand. Die ursprüngliche Nutzung war Kühlwasser für das Kraftwerk Boxberg, dazu wird der Schwarze Schöps gestaut. Der Damm ist nach der Sanierung begehbar. Die Hochwasserentlastung ist ein länglicher Überlaufgraben (auch Entenschnabel genannt), welcher sich seitlich des Staudammes befindet, die Abflussmenge liegt bei 55 m³/s. Im Herbst 2010 lief nach der Talsperre Bautzen auch Quitzdorf über. Der nur 11m hohe Damm ist ein Steinschüttdamm mit Sand vermischt und und hat eine inneliegende Tonbetondichtung.

Größe in Millionen m³

25,170

Länge des Stauwerks

1.400 m

Höhe des Stauwerks

10,5 m

Art des Stauwerkes

gerader Staudamm

Stauwerk begehbar

ja

Funktionen

Brauchwasser, Hochwasserschutz, Naherholung

Betreiber

Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Inbetriebnahme

1972

letzter Hochwasserüberlauf

Juni 2013

luftseitige Ansicht des Dammes

wasserseitige Ansicht des Dammes mit Grob und Feinschüttung

Blick über die Dammkrone

Blick über die Seefläche

entenschnabelförmige Hochwasserentlastung

Ablaufgraben des Hochwasserablaufs

Quitzdorf10

Dammansicht bei Niedrigwasser 2015

Quitzdorf11

Hochwasserüberlauf bei Niedrigwasser 2015

Quitzdorf13

Seitenstreifen bei Niedrigwasser 2015

Quitzdorf14

Hochwasserschnabel seitlich bei Niedrigwasser 2015