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Im Weißeritzsystem wird auch diese Talsperre betrieben, sie dient
wiederum vorrangig der Trinkwasserversorgung. Durch das Hochwasser 2002 wurde auch die Hochwasserentlastung aktiv, allerdings gab es Spitzenabflüsse von 150 m³/s, obwohl das größte Hochwasser nur mit 86
m³/s bemessen wurde. Der seitliche Abflussgraben, mit den Kaskadenabstürzen wurden dabei sehr stark zerstört und wies sehr tiefe Ausspülungen auf. Auch das obere Tosbecken hatte Schäden. Lediglich am
Seitenhang entstanden nur leichte Schäden. Auf der 40m hohen Staumauer ist eine kleine Aussichtsplattform vorhanden. Die Anfahrt erfolgt über den Ort Klingenberg, etwa 1,5 km, nachdem man in Richtung Talsperre
abgebogen ist, Ausschilderung vorhanden. Leider kann man dort nicht parken, sondern 2 km zuvor und hat damit einen sehr langen Weg zu laufen. An der rechten
Hangseite wird gerade ein Tunnel in den Fels getrieben, welcher 3,3 km lang ist und in die Vorsperre mündet. Er kann sowohl am Einlass, als auch am Auslass mit hydraulischen Toren geregelt werden.
Damit soll dann ab 2009 das Wasser aus der Vorsperre und der Talsperre Rauschenbach an der eigentlichen Talsperre vorbei geleitet werden. Ziel ist es die Talsperre dann komplett abzulassen und
die über 90 Jahre alte Staumauer zu sanieren. Somit ist die Wasserversorgung des Dresdener Raums weiterhin gewährleiset.
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