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Diese Talsperre wurde 1952 als Vorsperre für eine wesentlich
größere Hauptsperre errichtet. Damit sollte Brauchwasser für die Mansfelder Kupferverhüttung bereitgestellt werden. Allerdings kam es nie zum Bau der Hauptsperre, da der Wasserverbrauch letztlich nicht
so hoch war. Damit hat die jetzige Talsperre allerdings keine so richtige Funktion, für den Hochwasserschutz hat sie ein zu geringe Größe, Brauchwasser wird nicht
mehr in dieser Menge benötigt. So wird lediglich noch Energie erzeugt, das allerdings auch nur in geringen Maße. Der Zufluss ist die Wipper und wird von der 25m hohen Gewichtsstaumauer gestaut.
Die Hochwasserentlastung ist ein Kronenüberlauf mit vier gleichen Feldern, wobei in der Mitte der Staumauer der Wasserentnahmeturm außen an der Mauer angebracht ist. Aufgrund des geringen
Hochwasserschutzes wird direkt nach der jetzigen Talsperre ein zusätzliches Hochwasserrückhaltebecken zu bauen, um den Hochwasserschutz für die Stadt Wippra wesentlich zu
verbessern.
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