Talsperre Wippra, Sachsen-Anhalt
Beschreibung und technische Daten:

Diese Talsperre wurde 1952 als Vorsperre für eine wesentlich größere Hauptsperre errichtet. Damit sollte Brauchwasser für die Mansfelder Kupferverhüttung bereitgestellt werden. Allerdings kam es nie zum Bau der Hauptsperre, da der Wasserverbrauch letztlich nicht so hoch war. Damit hat die jetzige Talsperre allerdings keine so richtige Funktion, für den Hochwasserschutz hat sie eine zu geringe Größe und Brauchwasser wird nicht mehr in dieser Menge benötigt. So wird lediglich noch Energie erzeugt, das allerdings auch nur in geringen Maße. Der Zufluss ist die Wipper und wird von der 25m hohen Gewichtsstaumauer gestaut. Die Hochwasserentlastung ist ein Kronenüberlauf mit vier gleichen Feldern, wobei in der Mitte der Staumauer der Wasserentnahmeturm außen an der Mauer angebracht ist. Aufgrund des geringen Hochwasserschutzes wird direkt nach der jetzigen Talsperre ein zusätzliches Hochwasserrückhaltebecken gebaut, um den Hochwasserschutz für die Stadt Wippra wesentlich zu verbessern.

Überlauf im Januar 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=MAKUMeUsaec

Größe in Millionen m³

2,000

Länge des Stauwerks

126 m

Höhe des Stauwerks

25 m

Art des Stauwerkes

gerade Gewichtsstaumauer

Stauwerk begehbar

ja, nur im Sommer

Funktionen

Trinkwasser, Hochwasserschutz, Stromerzeugung

Betreiber

Harzwasserwerke

Inbetriebnahme

1952

letzter Hochwasserüberlauf

August 2013

Wippra1

Blick über die Mauerkrone

Wippra2

luftseitige Ansicht der Staumauer

Wippra3

Blick über den Stausee

Wippra4

wasserseitige Ansicht der Staumauer

Wippra5

Blick in Richtung Stauwurzel

Wippra6

Ansicht von 2 Überlauffeldern