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Die Rappbodetalsperre ist das Herzstück im
Talsperrensystem, des sogenannten Bodewerks. Sie dient ausschließlich der Trinkwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Gespeist wird sie aus der Rappbode und der Hassel, welches beide auch die
namensgebenden Vorsperren sind und zur Reinigung des Wasser dienen. Zusätzlich besteht noch ein Überleitungstollen von der Talsperre Königshütte. Im Herbst wird die Talsperre suggesiv abgelassen, etwa um
1 Drittel, damit nach der Schneeschmelze im Frühjahr genügend Hochwasserrückhalteraum zur Verfügung steht. Die Straße von Hasselfelde nach Rübeland
führt direkt über die Staumauer. Mit 106 m ist sie die höchste Staumauer in Deutschland und stellt somit auch ein ganz imposantes Bauwerk dar. Durch sehr starke Regenfälle lief die Talsperre im
Herbst 1994 über. Mit dem Bau wurde bereits 1938 begonnen und dieser später kriegsbedingt unterbrochen, 1959 wurde sie dann schließlich in Betrieb genommen. 2002 erfolgte eine Sanierung
des Windenhauses und der Mauerkrone. Unterhalb der Staumauer schließt sich sofort die Talsperre Wendefurth als Ausgleich und Abschluss des Bodeswerks an. Die Hochwasserentlastung ist ein
mittiger Kronenüberlauf mit 9 gleichen Feldern.
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